Miradouro do Pedregal Porto Santo: Blick auf die Nordküste

Porto Santo hat Aussichtspunkte, die in jedem Reiseführer stehen, und solche, die man findet, wenn man einfach der Straße folgt. Der Miradouro do Pedregal gehört zur zweiten Kategorie. Kein Besucherparkplatz mit Reisebussen, kein Café daneben, keine Windmühlen fürs Foto. Nur ein Aussichtspunkt an der Nordküste, mit Blick auf den Atlantik und die Klippen.

Wo er liegt

Der Miradouro do Pedregal liegt an der Nordküste von Porto Santo und bietet Blick auf den Atlantik und die rauhen Küstenklippen. Der höchste Punkt liegt auf 228 Metern. Von Dragoal aus führt eine 3,9 Kilometer lange Strecke mit 196 Höhenmetern und einem durchschnittlichen Gefälle von 5 Prozent dorthin. Wer von der Straße zur Fonte da Areia kommt, hat es kürzer: 2,2 Kilometer, 120 Höhenmeter.

Die meisten Besucher, die hierher kommen, kombinieren den Halt mit der nahe gelegenen Fonte da Areia oder der Quinta do Serrado weiter unten. Beides ist auf derselben Strecke und rechtfertigt einen Umweg nicht für sich allein, zusammen aber schon.

Was man sieht

Der Rundweg entlang der Route führt an Klippen und vulkanischen Felsformationen entlang und bietet Ausblicke auf den Atlantik und die zerklüftete Küste der Insel.

Die Nordküste von Porto Santo ist die Seite, die die meisten Urlauber nicht kennen. Vom Hauptstrand aus sieht man sie nicht, vom Miradouro da Portela nur in der Ferne. Hier oben schaut man direkt drauf: keine Hotels, keine Liegen, nur Klippen, die ins Meer fallen, und der offene Atlantik dahinter.

Das ist kein Panoramablick wie vom Pico do Castelo, wo man die ganze Insel auf einmal überblickt. Es ist ein Küstenblick, der zeigt, was Porto Santo von dieser Seite aus ist: rau, windgeplagt, fast afrikanisch in der Trockenheit.

Ehrliche Einschätzung

Der Aussichtspunkt ist offiziell ausgewiesen und auf Karten eingetragen, aber kein Muss. Die Aussicht ist angenehm, hinterlässt aber keinen besonders bleibenden Eindruck. Er eignet sich besser als kurzer Stopp auf dem Weg zu interessanteren Sehenswürdigkeiten in der Gegend als als eigenständiges Ziel.

Das ist eine faire Einschätzung. Wer die Nordküste erkundet, macht hier kurz Pause und genießt die Stille. Wer gezielt für Aussichtspunkte nach Porto Santo kommt, fährt zuerst zum Miradouro da Portela, zum Pico do Castelo und zum Miradouro de Terra Chã. Der Pedregal ist ein guter Ergänzungspunkt, kein Hauptziel.

Der Pedregal-Wanderweg

Dieser Rundweg auf der Insel Porto Santo ist kurz, aber voller beeindruckender Landschaften. Die Route führt entlang von Klippen und vulkanischen Felsformationen. Die 4,3 Kilometer lange Strecke wird als moderat eingestuft und kann in etwa eineinhalb Stunden bewältigt werden. Man trifft hier nur selten andere Wanderer an. Die Route ist das ganze Jahr über zugänglich.

Das ist das eigentliche Argument für den Pedregal: nicht der Aussichtspunkt selbst, sondern der Weg dorthin. Wer die Pedregal-Route geht, sieht Küstenabschnitte, die vom Auto aus nicht erreichbar sind. Das macht den Unterschied.

Karte und Anfahrt

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